Bestattung

Liegt ein Familienmitglied im Sterben, kann der Pfarrer zur Sterbebegleitung gerufen werden. Wünscht der Kranke das Abendmahl, kann es zu Hause mit den Familienangehörigen gereicht werden. Nach dem Sterben wird der Arzt gerufen, der den Tod feststellt. Der Verstorbene kann bis zu 36 Stunden zu Hause aufgebahrt bleiben. Bevor der Verstorbene weggebracht wird, kann der Pfarrer um eine "Aussegnung” gebeten werden. Familie, Pfarrer und Beerdigungsinstitut legen gemeinsam einen Termin für die Beerdigung fest. Findet die Beerdigung außerhalb des Kirchenbezirks statt, hält in der Regel der dortige Ortspfarrer die Trauerfeier. Keine kirchliche Bestattung findet statt, wenn jemand aus der Kirche ausgetreten ist.